Netzebenenabstand mit dem Bragg-Gesetz berechnen
Dieser Rechner zum Bragg-Gesetz bestimmt den Abstand paralleler Kristallgitterebenen aus einem gemessenen Bragg-Winkel, einer bekannten Röntgenwellenlänge und der Beugungsordnung.
Im Browser ausführen – kostenlos
Er verwendet die Standardbeziehung n lambda = 2 d sin(theta) und gibt den Abstand in Metern, Nanometern, Pikometern und Ångström aus. Die Berechnung ist deterministisch und benötigt keine externen Daten. Damit eignet sie sich zur Kontrolle von Beugungsmessungen, für den Kristallographieunterricht und für reproduzierbare Laborabläufe.
Geben Sie den tatsächlich verwendeten Bragg-Winkel ein
Der Winkel in der Gleichung ist der Bragg-Winkel theta zwischen dem einfallenden Röntgenstrahl und der reflektierenden Gitterebene. Bei vielen Diffraktometern ist die horizontale Achse mit 2 theta beschriftet, weil das Gerät den Winkel zwischen einfallendem und gebeugtem Strahl erfasst. Wird Ihre gemessene Peakposition als 2 theta angegeben, teilen Sie diesen Wert vor der Eingabe in angle_deg durch zwei. Eine Verwechslung von theta und 2 theta gehört zu den häufigsten Ursachen für einen falschen Netzebenenabstand. Der Rechner akzeptiert ausschließlich Winkel, die strikt zwischen null und neunzig Grad liegen. Vor der Sinusberechnung werden Grad intern in Radiant umgerechnet. Bestimmen Sie die Peakposition konsistent, bei hohen Genauigkeitsanforderungen möglichst nach Untergrundabzug und Peakanpassung. Das Ergebnis übernimmt die Unsicherheit des gemessenen Winkels: Bei kleinen Winkeln kann bereits ein mäßiger Winkelfehler den berechneten Abstand merklich verändern. Dieses Werkzeug liefert nur den Zentralwert und leitet aus Geräteauflösung oder Peakbreite kein Unsicherheitsintervall ab.
Stimmen Sie Wellenlänge und Ordnung auf den Versuch ab
Geben Sie die Röntgenwellenlänge als positive Zahl ein und wählen Sie deren Einheit ausdrücklich aus. In der Kristallographie ist Ångström üblich; Nanometer, Pikometer und Meter werden ebenfalls unterstützt. Cu-K-alpha-Strahlung wird beispielsweise oft mit einer Wellenlänge nahe 1.54 Ångström angegeben. Verwenden Sie dennoch den Wert, der zu Quelle, Linienauswahl und Kalibrierung Ihrer Messung gehört. Die Beugungsordnung n muss eine positive ganze Zahl sein. Bei der routinemäßigen Indizierung von Pulverbeugungsdaten werden meist Reflexe erster Ordnung verwendet, sodass n = 1 gewöhnlich ein sinnvoller Ausgangspunkt ist. Eine höhere Ordnung bedeutet, dass der Gangunterschied mehrere Wellenlängen umfasst, und ergibt bei gleicher Wellenlänge und gleichem Winkel einen proportional größeren d-Wert. Setzen Sie Miller-Indizes nicht als Beugungsordnung ein: (111) kennzeichnet eine Ebenenfamilie, während n die ganze Zahl in der Bragg-Gleichung ist. Der Rechner trennt beide Begriffe und begrenzt die Ordnung auf 100.
Deuten und überprüfen Sie den berechneten Abstand
Der Algorithmus stellt das Bragg-Gesetz n lambda = 2 d sin(theta) nach d = n lambda / (2 sin(theta)) um. Zuerst wird die gewählte Wellenlängeneinheit in Meter umgerechnet, anschließend erfolgt die Berechnung und derselbe physikalische Abstand wird in vier Einheiten dargestellt. Dadurch lässt sich das Ergebnis leichter mit kristallographischen Tabellen, Simulationen und Programmen mit unterschiedlichen Konventionen vergleichen. Ein Zahlenwert allein identifiziert weder das Material noch die Miller-Indizes. Berücksichtigen Sie vor dem Vergleich mit Referenzmustern Phasenzusammensetzung, systematische Auslöschungen, Kalibrierung, Dehnung und mögliche Peaküberlagerungen. Zur Kontrolle können Sie den ausgegebenen d-Wert in die ursprüngliche Gleichung einsetzen; beide Seiten sollten innerhalb der angezeigten Genauigkeit übereinstimmen. Die Rechnung setzt monochromatische Strahlung und die übliche Geometrie des Bragg-Gesetzes voraus. Wellenlängendubletts, Probenverschiebung, Brechung, instrumenteller Nullpunktfehler und Unsicherheit werden nicht korrigiert. Für automatisierte Abläufe kostet die API $0.002 pro Aufruf; die Browserberechnung nutzt dieselbe deterministische Logik.
Anwendungsfälle
Einen Röntgenbeugungspeak prüfen
Wandeln Sie einen angepassten Peakwinkel und die bekannte Wellenlänge in einen Abstand zum Vergleich mit einem Referenzmuster um.
Das Bragg-Gesetz mit Einheiten vermitteln
Zeigen Sie den Einfluss von Winkel, Wellenlänge und Ordnung auf d und geben Sie das Ergebnis in üblichen kristallographischen Einheiten aus.
Laborberechnungen vereinheitlichen
Nutzen Sie eine deterministische API-Berechnung in Notebooks oder Datenpipelines statt getrennt gepflegter Tabellenformeln.
Häufige Fragen
Welche Gleichung verwendet der Rechner?
Er verwendet das Bragg-Gesetz n lambda = 2 d sin(theta), umgestellt zu d = n lambda / (2 sin(theta)).
Soll ich theta oder 2 theta eingeben?
Geben Sie theta ein. Falls das Diffraktometer die Peakposition als 2 theta meldet, teilen Sie diesen Winkel zuerst durch zwei.
Welche Wellenlängeneinheiten werden unterstützt?
Sie können die Wellenlänge in Ångström, Nanometern, Pikometern oder Metern eingeben und die passende Einheit auswählen.
Welche Beugungsordnung soll ich verwenden?
Verwenden Sie die positive ganzzahlige Ordnung des Reflexes. Für übliche Pulverbeugungsrechnungen wird meist die erste Ordnung n = 1 gewählt.
Bestimmt das Ergebnis den Kristall oder Miller-Indizes?
Nein. Es berechnet d aus der eingegebenen Messung. Materialbestimmung und Indizierung erfordern den Vergleich mit Struktur- oder Referenzdaten.
Was kostet die Berechnung über die API?
Die API kostet $0.002 pro Aufruf. Im Browser steht die Berechnung mit derselben deterministischen Logik ebenfalls bereit.
Für Entwickler — API-Zugang
Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.
Endpunkt
Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.
Aufruf aus Ihrem Stack
curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/optics/bragg-plane-spacing \
-H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"angle_deg":20,"wavelength":1.5406,"wavelength_unit":"angstrom","diffraction_order":1}'const res = await fetch("https://api.kit.forhosting.com/optics/bragg-plane-spacing", {
method: "POST",
headers: {
"Authorization": `Bearer ${process.env.KIT_KEY}`,
"Content-Type": "application/json"
},
body: JSON.stringify({
"angle_deg": 20,
"wavelength": 1.5406,
"wavelength_unit": "angstrom",
"diffraction_order": 1
})
});
const { task_id } = await res.json();import os, requests
res = requests.post(
"https://api.kit.forhosting.com/optics/bragg-plane-spacing",
headers={"Authorization": f"Bearer {os.environ['KIT_KEY']}"},
json={
"angle_deg": 20,
"wavelength": 1.5406,
"wavelength_unit": "angstrom",
"diffraction_order": 1
},
)
task_id = res.json()["task_id"]<?php
$res = file_get_contents("https://api.kit.forhosting.com/optics/bragg-plane-spacing", false, stream_context_create([
"http" => [
"method" => "POST",
"header" => "Authorization: Bearer " . getenv("KIT_KEY") . "\r\nContent-Type: application/json",
"content" => '{"angle_deg":20,"wavelength":1.5406,"wavelength_unit":"angstrom","diffraction_order":1}',
],
]));
$task = json_decode($res, true);body := bytes.NewBufferString(`{"angle_deg":20,"wavelength":1.5406,"wavelength_unit":"angstrom","diffraction_order":1}`)
req, _ := http.NewRequest("POST", "https://api.kit.forhosting.com/optics/bragg-plane-spacing", body)
req.Header.Set("Authorization", "Bearer "+os.Getenv("KIT_KEY"))
req.Header.Set("Content-Type", "application/json")
res, _ := http.DefaultClient.Do(req)Beispiel-Anfrage
{
"angle_deg": 20,
"wavelength": 1.5406,
"wavelength_unit": "angstrom",
"diffraction_order": 1
}Beispiel-Antwort
{
"task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
"type": "optics.bragg_plane_spacing",
"status": "queued",
"_links": {
"result": "/tasks/tsk_…/result"
}
}Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.
Preis
Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.
Limits
max_diffraction_order | 100 |
Fehler
| HTTP | Code | Bedeutung |
|---|---|---|
401 | unauthorized | Der API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer). |
402 | insufficient_balance | Ihr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht. |
404 | unknown_type | Unbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog. |
429 | rate_limited | Zu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt. |