Optimaler Konsum: GRS und Preisverhältnis vergleichen
Dieser Rechner für optimalen Konsum prüft die klassische innere Bedingung der Konsumentscheidung: Die Grenzrate der Substitution zwischen zwei Gütern soll ihrem Preisverhältnis entsprechen.
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Geben Sie Grenznutzen und Preis beider Güter ein. Sie erhalten beide Verhältnisse, ihre relative Abweichung, das Ergebnis innerhalb Ihrer gewählten Toleranz und eine Empfehlung, von welchem Gut mehr gekauft werden sollte. Das Ergebnis zeigt eine ökonomische Anpassungsrichtung, löst jedoch keine vollständige Nachfrage, da Einkommen, Mengen und die gesamte Nutzenfunktion fehlen.
Bedeutung der Bedingung aus GRS und Preisverhältnis
Für zwei Güter X und Y wird die Grenzrate der Substitution hier als MUx geteilt durch MUy berechnet. Sie beschreibt, wie viel Grenznutzen X im aktuellen Güterbündel relativ zu Y liefert. Das Marktpreisverhältnis ist Px geteilt durch Py und drückt die relativen Kosten von X gegenüber Y aus. Bei einem inneren Optimum stimmen beide Tauschverhältnisse überein: MUx/MUy = Px/Py. Dieselbe Bedingung lässt sich als gleicher Grenznutzen je Geldeinheit schreiben, MUx/Px = MUy/Py. Stimmen die Verhältnisse überein, verbessert eine kleine Umschichtung der Ausgaben zwischen den Gütern den Nutzen am Rand nicht. Der Rechner bewertet diese Gleichheit mit positiven Grenznutzen und Preisen. Er behandelt die eingegebenen Werte weder als Mengen noch berechnet er eine Budgetgerade. Stattdessen prüft er gezielt die lokale Optimalitätsbedingung, die angewendet wird, wenn die Grenznutzen eines möglichen Güterbündels bereits bekannt sind.
So verstehen Sie die Kaufempfehlung
Liegt die GRS über Px/Py, bietet Gut X relativ zu Y mehr Grenznutzen, als seine relativen Marktkosten erfordern. Gleichbedeutend ist der Grenznutzen je Geldeinheit bei X höher. Zur Verbesserung sollten Sie daher mehr X und weniger Y kaufen, während die Gesamtausgaben begrenzt bleiben. Unter der üblichen Annahme eines abnehmenden Grenznutzens senkt diese Umschichtung die GRS in Richtung des Preisverhältnisses. Liegt die GRS unter Px/Py, gilt das Gegenteil: Y erzielt den höheren marginalen Ertrag je Geldeinheit, sodass mehr Y und weniger X gekauft werden sollte. Die booleschen Ausgabefelder zeigen diese Richtung ausdrücklich, und die Empfehlung formuliert sie als Satz. „Mehr kaufen“ bedeutet eine marginale Umschichtung und keinen unbegrenzten Kauf. Da sich Grenznutzen mit dem Güterbündel gewöhnlich verändern, sollten Sie die Verhältnisse nach einer Anpassung neu berechnen. Eine genaue neue Menge wird nicht behauptet, denn dafür wären Nutzenfunktion, aktuelle Mengen, Einkommen und Budgetbeschränkung erforderlich.
Toleranz, Annahmen und Randlösungen
Exakte Gleichheit ist selten, wenn Grenznutzen geschätzt, erhoben oder gerundet werden. Deshalb legt die Toleranz ein relatives Band um das Preisverhältnis fest. Der Standardwert 0.01 behandelt Abweichungen bis zu einem Prozent in beide Richtungen als Übereinstimmung. Setzen Sie den Wert auf null, wenn arithmetische Gleichheit verlangt wird, oder erhöhen Sie ihn bei unsicheren Schätzungen. relative_gap ist positiv, wenn die GRS das Preisverhältnis übersteigt, und negativ, wenn sie darunter liegt; gap_percent zeigt denselben Vergleich in Prozent. Dies ist eine Prüfung des inneren Optimums und setzt differenzierbare Präferenzen, positive Preise, positive Grenznutzen und die Anpassbarkeit beider Güter voraus. Eine Randlösung kann richtig sein, wenn ein Gut nicht konsumiert wird, Güter unteilbar sind oder Einschränkungen eine Umschichtung verhindern. Der Rechner prüft weder, ob das Budget ausgeschöpft ist, noch ob das Bündel global optimal ist. Verwenden Sie das Ergebnis als gezielte Bedingung erster Ordnung innerhalb einer umfassenderen Konsumanalyse.
Anwendungsfälle
Eine volkswirtschaftliche Aufgabe prüfen
Prüfen Sie, ob Grenznutzen und Preise das innere Optimum erfüllen, und bestimmen Sie bei Abweichungen die Umschichtungsrichtung.
Ein mögliches Güterbündel beurteilen
Überführen Sie geschätzte Grenznutzen in einen klaren Vergleich zwischen privatem und marktlichem Tauschverhältnis.
Eine Sensitivitätsanalyse automatisieren
Rufen Sie die API mit alternativen Preisen oder Grenznutzen auf und erfassen Sie Änderungen der empfohlenen Kaufrichtung.
Häufige Fragen
Welche Formel verwendet der Rechner?
Er berechnet GRS = MUx/MUy sowie das Preisverhältnis = Px/Py und vergleicht anschließend deren relative Abweichung.
Warum sollte mehr X gekauft werden, wenn die GRS über dem Preisverhältnis liegt?
X liefert dann mehr Grenznutzen je Geldeinheit als Y. Eine Ausgabenverlagerung zu X steigert unter den üblichen Annahmen den Nutzen.
Beweisen gleiche Verhältnisse ein optimales Güterbündel?
Sie bestätigen innerhalb der Toleranz die innere Bedingung erster Ordnung. Ein vollständiger Nachweis kann außerdem ein bindendes Budget, geeignete Krümmung und Randprüfungen verlangen.
Was verändert die Toleranz?
Sie legt die größte relative Abweichung fest, die als Gleichheit gilt. Der Standardwert 0.01 erlaubt bis zu ein Prozent.
Dürfen Grenznutzen oder Preis null sein?
Nein. Alle Grenznutzen und Preise müssen endliche Zahlen größer als null sein, damit beide Verhältnisse definiert und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Für Entwickler — API-Zugang
Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.
Endpunkt
Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.
Aufruf aus Ihrem Stack
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-H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
-H "Content-Type: application/json" \
-d '{"marginal_utility_good_x":12,"marginal_utility_good_y":6,"price_good_x":8,"price_good_y":4}'const res = await fetch("https://api.kit.forhosting.com/econ/optimal-consumption-mrs-price-ratio", {
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$res = file_get_contents("https://api.kit.forhosting.com/econ/optimal-consumption-mrs-price-ratio", false, stream_context_create([
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req, _ := http.NewRequest("POST", "https://api.kit.forhosting.com/econ/optimal-consumption-mrs-price-ratio", body)
req.Header.Set("Authorization", "Bearer "+os.Getenv("KIT_KEY"))
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res, _ := http.DefaultClient.Do(req)Beispiel-Anfrage
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"marginal_utility_good_x": 12,
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"price_good_x": 8,
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}Beispiel-Antwort
{
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"type": "econ.optimal_consumption_mrs_price_ratio",
"status": "queued",
"_links": {
"result": "/tasks/tsk_…/result"
}
}Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.
Preis
Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.
Fehler
| HTTP | Code | Bedeutung |
|---|---|---|
401 | unauthorized | Der API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer). |
402 | insufficient_balance | Ihr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht. |
404 | unknown_type | Unbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog. |
429 | rate_limited | Zu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt. |