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Rechner für Pixel-Sampling und Auflösung

Dieser Rechner für Pixel-Sampling verbindet drei praktische Angaben: die Pixelgröße der Kamera, die Brennweite des Teleskops und das atmosphärische Seeing.

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Er berechnet den Winkelmaßstab in Bogensekunden pro Pixel, wandelt die Seeingscheibe über ihre Halbwertsbreite in Pixel um und meldet, ob die Kombination unterabgetastet, passend abgetastet oder überabgetastet ist. So können Sie beurteilen, ob Kamera und Optik die unter realen Himmelsbedingungen erreichbaren Details bewahren, bevor Sie Geräte wechseln, einen Reducer einsetzen oder die Brennweite verlängern.

Berechnen Sie den Bildmaßstab aus den Gerätedaten

Die Pixelgröße allein bestimmt die Auflösung ebenso wenig wie die Brennweite allein festlegt, wie fein eine Kamera den Himmel erfasst. Erst ihr Verhältnis ergibt den Bildmaßstab. Der Rechner nutzt die übliche Kleinwinkelnäherung: 206.265 multipliziert mit der Pixelgröße in Mikrometern und geteilt durch die Brennweite in Millimetern. Das Ergebnis wird in Bogensekunden pro Pixel ausgegeben. Ein kleinerer Wert bedeutet, dass jedes Pixel einen engeren Winkel abdeckt und das projizierte Bild feiner abtastet. Geben Sie die effektive Brennweite des vollständigen Aufnahmewegs ein, nicht nur die aufgedruckte native Brennweite des Teleskops. Ein Reducer, eine Barlowlinse oder ein anderer Brennweitenfaktor ändert diesen Wert und kann die Kombination in eine andere Abtastungsklasse verschieben. Verwenden Sie außerdem den physikalischen Pixelabstand des aktiven Aufnahmemodus. Hardware- oder Software-Binning verändert den effektiven Abstand; bilden Sie dies ab, indem Sie die native Pixelgröße mit dem Binningfaktor multiplizieren. Der ausgegebene Maßstab wird für eine stabile Anzeige gerundet. Die Einstufung verwendet dagegen den ungerundeten Wert, damit Ergebnisse nahe einer Grenze einheitlich beurteilt werden.

Deuten Sie das Seeing nach dem Nyquist-Kriterium

Das Seeing beschreibt die atmosphärische Unschärfe einer Punktquelle, üblicherweise als Halbwertsbreite in Bogensekunden. Wird dieser Wert durch den Bildmaßstab geteilt, ergibt sich die Pixelzahl über der Seeing-FWHM. Nach Nyquist sind mindestens zwei Abtastpunkte über dem kleinsten dargestellten Merkmal erforderlich. Ein Ergebnis unter zwei Pixeln gilt daher als unterabgetastet. Dabei können räumliche Informationen verloren gehen und Sterne trotz guter Fokussierung und Nachführung kantig erscheinen. Zwei bis vier Pixel werden als passende Abtastung gemeldet: Nyquist wird erfüllt und zugleich bleibt eine praxistaugliche Signalmenge pro Pixel erhalten. Mehr als vier Pixel gelten als überabgetastet. Das ist nicht automatisch ein Fehler, verteilt aber einen seeingbegrenzten Stern auf zusätzliche Pixel, ohne nicht vorhandene atmosphärische Details zu erzeugen. Die Ausgabe nennt außerdem den größten Bildmaßstab, der die Nyquist-Grenze von zwei Pixeln noch erfüllt. Vergleichen Sie ihn mit dem berechneten Maßstab, um die Reserve der Anordnung zu erkennen. Das Seeing muss positiv sein, da eine atmosphärische FWHM von null oder darunter physikalisch nicht sinnvoll ist.

Nutzen Sie die Einstufung für Ihre Planung

Verstehen Sie die Einstufung als gezielte Planungshilfe und nicht als Zusage für die endgültige Bildqualität. Bei Unterabtastung erhöhen eine längere effektive Brennweite oder kleinere Pixel die Abtastung; Drizzle-Verarbeitung kann bei vielen passend versetzten Aufnahmen ebenfalls Informationen zurückgewinnen. Bei Überabtastung können ein Reducer, größere Pixel oder Binning das Signal pro effektivem Pixel verbessern und Speicher- sowie Rechenbedarf senken. Ein passendes Ergebnis zeigt ein ausgewogenes Verhältnis zum eingegebenen Seeing, doch Nachführung, Fokus, optische Aberrationen, Montierungsschwingungen und Objekthöhe können Sterne weiterhin verbreitern. Verwenden Sie einen repräsentativen lokalen Seeingwert statt des Ausnahmebestwerts einer seltenen Nacht, sofern Sie nicht ausdrücklich für solche Bedingungen planen. Berechnen Sie bei Bedarf mehrere Szenarien, etwa typisches und ausgezeichnetes Seeing, denn dieselbe feste Ausrüstung kann bei wechselnden Bedingungen die Klasse wechseln. Die API kostet $0.002 pro Anfrage; die deterministische Ausgabe eignet sich für Gerätevergleiche, Konfigurationswerkzeuge für Sternwarten und Prüfungen von Aufnahmeplänen. Es erfolgt keine Netzabfrage, sodass ausschließlich Ihre eingegebenen physikalischen Werte verwendet werden.

Stimmen Sie eine neue Kamera aufs Teleskop ab

Vergleichen Sie den Pixelabstand des Sensors mit der effektiven Brennweite, bevor Sie eine Astrokamera wählen.

Bewerten Sie Reducer oder Barlowlinse

Berechnen Sie nach einer Brennweitenänderung neu, ob der Modifikator besser zum örtlichen Seeing passt.

Planen Sie Binning bei schwierigen Bedingungen

Prüfen Sie die effektive Pixelgröße eines Binningmodus und vermeiden Sie unnötige Überabtastung.

Was bedeutet die Einstufung?

Unterabgetastet bedeutet weniger als zwei Pixel über der Seeing-FWHM, passend abgetastet zwei bis vier und überabgetastet mehr als vier.

Warum sind zwei Pixel das Minimum?

Das Nyquist-Kriterium verlangt mindestens zwei Abtastpunkte über dem kleinsten aufgelösten Merkmal, damit dessen räumliche Information erhalten bleibt.

Ist Überabtastung immer nachteilig?

Nein. Sie kann Verarbeitung und Sternformen unterstützen, verteilt jenseits der Seeinggrenze aber meist dasselbe Signal, ohne weitere Details sichtbar zu machen.

Welche Brennweite sollten Sie eingeben?

Geben Sie die effektive Brennweite einschließlich Reducer, vergrößernder Korrektoren, Barlowlinsen und anderer Modifikatoren ein.

Wie bilden Sie Binning ab?

Multiplizieren Sie die native Pixelgröße mit dem Binningfaktor. Bei 2-mal-2-Binning verdoppelt sich beispielsweise der effektive lineare Pixelabstand.

Was geschieht bei Seeing null oder kleiner?

Die Anfrage liefert einen Fehler für ungültige Eingaben, weil eine nicht positive Seeing-FWHM physikalisch nicht sinnvoll ist.

Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.

POSThttps://api.kit.forhosting.com/astro/pixel-sampling

Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.

curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/astro/pixel-sampling \
  -H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{"pixel_size_um":3.76,"focal_length_mm":800,"seeing_arcsec":2.2}'
{
  "pixel_size_um": 3.76,
  "focal_length_mm": 800,
  "seeing_arcsec": 2.2
}
{
  "task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
  "type": "astro.pixel_sampling",
  "status": "queued",
  "_links": {
    "result": "/tasks/tsk_…/result"
  }
}

Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

pro Anfrage$0.002

Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.

HTTPCodeBedeutung
401unauthorizedDer API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer).
402insufficient_balanceIhr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht.
404unknown_typeUnbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog.
429rate_limitedZu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

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