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Kommentare moderieren

Die Moderationsprüfung liest einen nutzergenerierten Text – einen Kommentar, eine Forenantwort oder eine Bewertung – und markiert Inhalte, die beleidigend, diskriminierend oder anderweitig unangemessen sind, jeweils mit einer kurzen, nachvollziehbaren Begründung für die Einstufung. Die endgültige Entscheidung trifft weiterhin ein Mensch.

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Was geprüft wird

Das Werkzeug prüft einen Text auf Beleidigungen, Hassrede, Diskriminierung und andere Formen unangemessener Sprache und gibt eine Einstufung mit Begründung zurück: welche Stelle problematisch ist und warum. Es liefert eine fachliche Einschätzung, keine automatische Löschung – die endgültige Entscheidung, ob ein Kommentar veröffentlicht wird, bleibt bei der Redaktion oder Community-Leitung. So bleibt nachvollziehbar, warum ein Beitrag markiert wurde, statt einer Blackbox-Entscheidung ausgeliefert zu sein.

Grauzonen und Kontext

Ein Kommentar mit derber Wortwahl unter Freunden in einem Fanforum ist anders zu bewerten als dieselbe Formulierung auf einer Unternehmensseite. Das Werkzeug berücksichtigt den vorliegenden Text, kennt aber nicht die Community-Regeln jeder einzelnen Plattform. Grenzfälle werden entsprechend mit geringerer Sicherheit markiert, statt pauschal freigegeben oder blockiert zu werden. Eine Person mit Kenntnis der jeweiligen Community trifft die endgültige Entscheidung über diese markierten Grenzfälle.

Für welche Plattformen sich das eignet

Kommentarspalten unter Artikeln, Bewertungsportale, Foren und Chat-Communitys erhalten oft mehr Beiträge, als eine Redaktion einzeln lesen kann. Die automatische Vorprüfung markiert die Beiträge, die eine genauere Prüfung durch eine Person brauchen, und lässt unauffällige Kommentare direkt durch, statt jede einzelne Zeile manuell zu kontrollieren. Das entlastet eine kleine Redaktion spürbar, wenn ein einzelner Artikel plötzlich hunderte Kommentare in kurzer Zeit erhält.

Wo Sie es nutzen

Auf dieser Seite fügen Sie einen einzelnen Kommentar ein und sehen die Einstufung sofort. Über die API lässt sich die Prüfung direkt in ein Kommentarsystem oder eine Community-Plattform einbinden, damit neue Beiträge automatisch vor der Veröffentlichung geprüft werden. App und weitere Kanäle sind für die Zukunft vorgesehen; die eigentliche Prüfung bleibt dabei technisch immer dieselbe Funktion, unabhängig vom gewählten Zugangsweg.

Die Kommentarspalte einer Lokalzeitung

Eine Redaktion in Stuttgart lässt neue Leserkommentare vor der Freischaltung automatisch prüfen und muss nur noch die wenigen markierten Fälle selbst lesen, statt alle hundert Kommentare am Tag.

Das Bewertungsportal eines Handwerksbetriebs

Die Bäckerei Hoffmann e. K. lässt eingehende Kundenbewertungen automatisch prüfen, bevor sie auf der eigenen Webseite erscheinen, um beleidigende Fake-Bewertungen von Wettbewerbern zu erkennen.

Das Forum eines Vereins

Ein Sportverein moderiert sein internes Mitgliederforum mit der automatischen Vorprüfung und reagiert dadurch schneller auf einzelne Entgleisungen in längeren Diskussionsfäden.

Löscht das Werkzeug problematische Kommentare automatisch?

Nein. Es liefert eine Einstufung mit Begründung. Die endgültige Entscheidung über Veröffentlichung oder Löschung trifft weiterhin ein Mensch.

Was ist mit Grenzfällen, etwa derbem Humor unter Fans?

Solche Fälle werden mit geringerer Sicherheit markiert, weil die Bewertung stark vom Kontext der jeweiligen Community abhängt. Eine Person sollte diese Fälle abschließend prüfen.

Was kostet eine Prüfung?

$0.003 pro Anfrage zuzüglich $0.0135 pro Einheit. Bei hundert Kommentaren am Tag bleiben die Kosten deutlich unter einem US-Dollar.

Was passiert mit dem geprüften Text?

Er wird ausschließlich zur Einstufung verarbeitet und danach nicht dauerhaft gespeichert.

Erkennt das Werkzeug auch Spam-Kommentare?

Für reinen Spam gibt es ein eigenes Schwesterwerkzeug. Diese Prüfung konzentriert sich auf beleidigende und unangemessene Inhalte, nicht auf Werbespam.

Brauche ich ein Konto?

Nein. Es gibt derzeit keine Konten – Sie zahlen pro Anfrage, direkt und ohne Registrierung.

Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.

POSThttps://api.kit.forhosting.com/text/moderate

Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.

curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/text/moderate \
  -H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{"items":["valor-1","valor-2"]}'
{
  "items": [
    "valor-1",
    "valor-2"
  ]
}
{
  "task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
  "type": "text.moderate",
  "status": "queued",
  "_links": {
    "result": "/tasks/tsk_…/result"
  }
}

Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

pro Anfrage$0.003
pro Element$0.0135

Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.

max_tokens20000
HTTPCodeBedeutung
401unauthorizedDer API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer).
402insufficient_balanceIhr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht.
404unknown_typeUnbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog.
429rate_limitedZu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.
422task_failedDie Aufgabe ist fehlgeschlagen und wird nicht berechnet.

Vollständige KIT-Dokumentation lesen →