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Rechner für Y-chromosomale Vererbung

Dieser Rechner für Y-chromosomale Vererbung zeigt, wie ein auf dem Y-Chromosom liegendes Merkmal vom biologischen Vater an seine Kinder weitergegeben wird.

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Geben Sie an, ob der Vater das Merkmal aufweist, und Sie erhalten getrennte Wahrscheinlichkeiten für biologische Söhne und Töchter. Das Ergebnis folgt der Grundregel: Der Vater gibt sein Y-Chromosom an jeden Sohn und ein X-Chromosom statt des Y an jede Tochter weiter. Die deterministische Berechnung eignet sich für Genetikaufgaben und verständliche Erklärungen.

So funktioniert die Y-chromosomale Vererbung

Ein Y-chromosomales Merkmal hängt mit einem Gen oder einer Variante auf dem Y-Chromosom zusammen. Im üblichen menschlichen Chromosomenmodell für grundlegende Vererbungsaufgaben besitzt der biologische Vater ein X- und ein Y-Chromosom, während die biologische Mutter zwei X-Chromosomen besitzt. Der Vater steuert entweder ein X- oder ein Y-Chromosom bei. Ein Kind, das sein Y erhält, ist in diesem Modell ein biologischer Sohn; ein Kind, das sein X erhält, ist eine biologische Tochter. Da sich das betreffende Merkmal auf dem Y-Chromosom befindet, wird es bei jeder Weitergabe dieses Chromosoms mitübertragen. Ein betroffener Vater vererbt es daher an alle biologischen Söhne. An eine biologische Tochter kann er dieses Y nicht weitergeben, weshalb ihre Wahrscheinlichkeit null beträgt. Der Rechner weist beide Ergebnisse getrennt aus, da sie unterschiedliche bedingte Fragen beantworten und nicht miteinander gemittelt werden dürfen.

So lesen Sie die berechneten Wahrscheinlichkeiten

Setzen Sie `father_has_trait` auf wahr, wenn der biologische Vater das in der Aufgabe beschriebene Y-chromosomale Merkmal trägt und zeigt. Der Rechner liefert dann für einen Sohn eine Wahrscheinlichkeit von 1 beziehungsweise 100 Prozent und für eine Tochter eine Wahrscheinlichkeit von 0 beziehungsweise 0 Prozent. Setzen Sie das Feld auf falsch, wenn der Vater dieses Merkmal nicht aufweist. Dann erben weder Söhne noch Töchter das Merkmal von ihm, sodass beide Wahrscheinlichkeiten null sind. Dezimalwerte lassen sich gut in Software und weiteren Berechnungen verwenden; Prozentangaben sind in Aufgaben, Beratungsnotizen oder Lehrmaterial leichter lesbar. Es handelt sich um bedingte Wahrscheinlichkeiten: Das Ergebnis für einen Sohn setzt einen biologischen Sohn voraus, das Ergebnis für eine Tochter eine biologische Tochter. Der Rechner sagt das Geschlecht eines künftigen Kindes nicht voraus und verbindet dieses separate Ereignis nicht mit der Vererbung.

Geltungsbereich, Annahmen und verantwortungsvolle Nutzung

Verwenden Sie diesen Rechner für tatsächlich Y-chromosomale Merkmale und für Aufgaben, die ausdrücklich die Weitergabe des Y-Chromosoms vom Vater an den Sohn voraussetzen. Er ist kein allgemeiner Mendel-Rechner. X-chromosomale, autosomal-dominante, autosomal-rezessive, mitochondriale, geschlechtsbegrenzte und multifaktorielle Merkmale folgen anderen Regeln und benötigen andere Eingaben. Das Ergebnis beurteilt auch keine Diagnose, keine vollständige Penetranz einer Variante und keine Stärke der Merkmalsausprägung. Reale Befunde können Mosaizismus, strukturelle Chromosomenunterschiede, unsichere Variantenklassifikationen oder unvollständige klinische Angaben umfassen. Bei einem schulischen Stammbaum lässt sich das erwartete Vater-Sohn-Muster schnell prüfen. Für persönliche Gesundheits- oder Fortpflanzungsentscheidungen dient das Ergebnis nur als Erklärung des vereinfachten Modells und nicht als medizinischer Rat. Besprechen Sie Laborbefunde und Familiengeschichte mit einer qualifizierten humangenetischen Fachkraft.

Eine Genetikaufgabe prüfen

Kontrollieren Sie die geschlechtsspezifischen Wahrscheinlichkeiten in einer Stammbaumaufgabe zu einem eindeutig Y-chromosomalen Merkmal.

Die Vater-Sohn-Übertragung erklären

Zeigen Sie, warum ein betroffener Vater das Merkmal an alle biologischen Söhne, jedoch an keine biologische Tochter weitergibt.

Einheitliche Lehrbeispiele erstellen

Erzeugen Sie Dezimal- und Prozentwerte für Unterricht, Arbeitsblätter oder Lernsoftware zu grundlegenden Vererbungsmustern.

Was kostet der Rechner?

Eine API-Anfrage kostet $0.002. Dieselbe deterministische Berechnung kann auch im Browser ausgeführt werden.

Warum erben alle Söhne das Merkmal von einem betroffenen Vater?

Im vereinfachten Chromosomenmodell erhält jeder biologische Sohn das Y-Chromosom des Vaters, auf dem das Merkmal liegt.

Kann eine biologische Tochter dieses Y-Merkmal vom Vater erben?

Nein. Sie erhält das X-Chromosom des Vaters und nicht sein Y-Chromosom; daher beträgt die angegebene Wahrscheinlichkeit null.

Beeinflusst der Merkmalsstatus der Mutter diese Berechnung?

Nein. Der Rechner modelliert ein ausschließlich Y-chromosomales Merkmal; die Mutter steuert in diesem Modell kein Y-Chromosom bei.

Bedeuten 100 Prozent, dass jedes Kind das Merkmal hat?

Nein. Alle biologischen Söhne eines betroffenen Vaters erben es. Biologische Töchter erben es nicht.

Darf ich das Ergebnis für medizinische Entscheidungen verwenden?

Nutzen Sie es als Lernberechnung. Persönliche Tests, Diagnosen und Fortpflanzungsrisiken sollte eine humangenetische Fachkraft beurteilen.

Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.

POSThttps://api.kit.forhosting.com/bio/y-linked-inheritance

Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.

curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/bio/y-linked-inheritance \
  -H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{"father_has_trait":true}'
{
  "father_has_trait": true
}
{
  "task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
  "type": "bio.y_linked_inheritance",
  "status": "queued",
  "_links": {
    "result": "/tasks/tsk_…/result"
  }
}

Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

pro Anfrage$0.002

Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.

HTTPCodeBedeutung
401unauthorizedDer API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer).
402insufficient_balanceIhr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht.
404unknown_typeUnbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog.
429rate_limitedZu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

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