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Lesbarkeit prüfen

Die Lesbarkeitsprüfung berechnet, wie leicht sich ein deutscher Text lesen lässt: Satzlänge, Wortlänge und etablierte Formeln wie der Flesch-Wert fließen in eine verständliche Kennzahl ein, kostenlos berechnet direkt im Browser. Geeignet für Webtexte, Anleitungen und Behördenschreiben, die eine bestimmte Zielgruppe wirklich erreichen sollen.

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Läuft direkt in Ihrem Browser – kostenlos. Ihre Datei verlässt Ihren Browser nicht und wird an keinen Server übertragen.

Was die Kennzahl bedeutet

Das Werkzeug berechnet aus Satzlänge, Wortlänge und Silbenzahl einen Lesbarkeits-Wert nach etablierten Formeln, unter anderem einer deutschen Anpassung der Flesch-Reading-Ease-Skala. Ein hoher Wert steht für kurze, leicht verständliche Sätze, ein niedriger Wert für verschachtelte Schriftsprache, wie sie in Verträgen oder Bescheiden üblich ist. Die Zahl allein ersetzt keine inhaltliche Prüfung, zeigt aber zuverlässig, ob ein Text für die vorgesehene Zielgruppe zu kompliziert geraten ist.

Warum es hier keine Kosten gibt

Diese Analyse läuft vollständig im Browser: Der Text wird direkt auf Ihrem Gerät ausgewertet und verlässt Ihren Browser nicht. Es gibt kein Zeichenlimit für den kostenlosen Modus und keine Anmeldung. Nur wer die Auswertung automatisiert per API in ein eigenes System einbinden möchte, zahlt dafür den veröffentlichten Preis pro Anfrage – für die normale Nutzung auf dieser Seite entstehen keine Kosten.

Wofür sich der Wert eignet

Redaktionen prüfen damit, ob ein Ratgebertext für die breite Öffentlichkeit verständlich genug ist; Behörden und Kanzleien nutzen die Kennzahl, um ein Merkblatt vor der Veröffentlichung zu vereinfachen. Auch für Bewerbungsschreiben oder eine Produktbeschreibung lohnt sich der Blick: Ein Wert im mittleren Bereich liest sich für die meisten Zielgruppen am angenehmsten, ein sehr hoher oder sehr niedriger Wert ist meist ein Hinweis auf Über- oder Unterkomplexität.

Grenzen der Formel

Die Formel misst Satz- und Wortlänge, nicht den Inhalt: Ein kurzer Satz mit falschem Fachbegriff gilt formal als „leicht lesbar", ist es inhaltlich aber nicht. Fachtexte mit notwendig langen Komposita, etwa aus dem Steuerrecht, erreichen naturgemäß niedrigere Werte, ohne dass das automatisch ein Mangel wäre. Die Kennzahl ist ein Hinweis, keine abschließende Bewertung der Textqualität. Wer unsicher ist, testet probeweise verschiedene Formulierungen und vergleicht die jeweiligen Werte, bevor eine Version veröffentlicht wird.

Das Merkblatt einer Behörde

Vor der Veröffentlichung eines neuen Merkblatts prüft ein Sachbearbeiter, ob der Text auch ohne Vorkenntnisse verständlich ist, und kürzt zwei besonders lange Schachtelsätze.

Die Produktseite eines Onlineshops

Sabine Schneider prüft die Produktbeschreibungen ihres Shops und stellt fest, dass die technischen Angaben deutlich schwerer zu lesen sind als der Rest der Seite – bewusst, denn hier zählt Präzision vor Kürze.

Die Bewerbung eines Berufseinsteigers

Jonas Weber prüft sein Anschreiben vor dem Versand und vereinfacht zwei Sätze, die sich beim Vorlesen als zu verschachtelt herausstellen.

Kostet die Prüfung wirklich nichts?

Auf dieser Seite ist die Analyse kostenlos und unbegrenzt nutzbar, weil sie direkt in Ihrem Browser läuft. Nur die automatisierte Nutzung per API kostet $0.002 pro Anfrage.

Verlässt mein Text den Browser?

Nein, im normalen Modus auf dieser Seite verlässt Ihr Text den Browser nicht. Er wird lokal auf Ihrem Gerät ausgewertet.

Welche Formel wird verwendet?

Eine für die deutsche Sprache angepasste Variante der Flesch-Reading-Ease-Skala auf Basis von Satz-, Wort- und Silbenlänge, ergänzt um vergleichbare Kennzahlen wie die Wiener Sachtextformel.

Brauche ich ein Konto?

Nein. Weder für die kostenlose Nutzung im Browser noch für die kostenpflichtige Nutzung per API ist ein Konto erforderlich.

Ist ein hoher Wert immer besser?

Nicht zwangsläufig. Für einen Ratgebertext ist ein hoher Wert erstrebenswert, für einen Fachtext mit notwendiger Terminologie ist ein mittlerer oder niedriger Wert normal und kein Fehler.

Gibt es ein Limit für die Textlänge?

Rund 20.000 Token pro Anfrage decken die meisten Webtexte und Dokumente ab.

Alles auf dieser Seite ist auch per API verfügbar. Dieser Abschnitt richtet sich an Teams, die es in ihre eigenen Systeme einbinden möchten; alle anderen nutzen einfach das Tool oben.

POSThttps://api.kit.forhosting.com/text/readability

Authentifizierung per Bearer-Token. Ein einziger POST stellt die Aufgabe in die Warteschlange; das Ergebnis erhalten Sie per Webhook oder über einen signierten Link.

curl -X POST https://api.kit.forhosting.com/text/readability \
  -H "Authorization: Bearer $KIT_KEY" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{"text":"…"}'
{
  "text": "…"
}
{
  "task_id": "tsk_a1b2c3d4e5f6a1b2c3d4e5f6",
  "type": "text.readability",
  "status": "queued",
  "_links": {
    "result": "/tasks/tsk_…/result"
  }
}

Die API arbeitet asynchron: Sie erhalten sofort eine task_id. Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

pro Anfrage$0.002

Der Preis steht auf der Seite – keine Tokens, keine Credits. Fehlgeschlagene Aufgaben werden nicht berechnet.

max_tokens20000
HTTPCodeBedeutung
401unauthorizedDer API-Schlüssel fehlt oder ist ungültig – prüfen Sie den Authorization-Header (Bearer).
402insufficient_balanceIhr Guthaben reicht für diese Aufgabe nicht aus – Aufladungen verfallen nicht.
404unknown_typeUnbekannter Aufgabentyp – prüfen Sie das Feld „type“ gegen den Katalog.
429rate_limitedZu viele Anfragen – warten Sie kurz; Polling ist mit 1 Anfrage pro Sekunde erlaubt.

Vollständige KIT-Dokumentation lesen →